Montmartre – Pilgerweg der Künstler Weitab vom heutigem Touristen Trubel – 3- stündige Führung

Wir werden, ausgehend von der Place Blanche (métro Blanche), den Montmartre wie einen Pilgerweg erkunden, auf den Spuren der Maler, der Poeten und der Artisten der vergangenen  Jahre.

Wo und wann lebten sie hier? Warum zogen sie auf den Hügel vor Paris? Was war hier so besonders? Wie arbeiteten sie zusammen und vor allem, was haben wir heute noch von ihnen übernommen? Wie haben sie die heutige Kunst und die Literatur geprägt und verändert?

Montmartre war lange Zeit ein beschauliches Dorf. Aufgrund der Hügellage bauten sich hier wohlhabende Pariser im 18. Jahrhundert grosszügige Landhäuser zwischen die Biergärten und Windmühlen. Im 19. Jahrhundert entstand hier eine libertäre Subkultur, deren Chronist der Zeichner und Grafiker Henri de Toulouse-Lautrec (1864-1901) wurde.

Zahlreiche Künstler und Galeristen wie Degas und Renoir, Seurat und Toulouse-Lautrec, van Gogh und Picasso, Braque und Matisse, Gauguin, Suzanne Valadon und Maurice Utrillo – sie alle lebten und arbeiteten zeitweilig auf Montmartre und gaben dem Ort eine Aura, die von Aufbruch und Nonkonformismus geprägt war. Ihr Leben spielte sich hier ab, ihre Bilder gehören heute zu den Meisterwerken die wir in den Museen der ganzen Welt bewundern und natürlich auch im Pariser Musée Orsay.

 Ein weltbekanntes Dorf – ständig im Wandel